Unser Flug war anstrengend. Waehrend Julia die ersten zwei Stunden im kleinen, wackeligen Flieger nach London gut ueberstand wurde mir zunehmend schlechter. War ja auch mein erster Flug. In London Verbrachten wir die meiste Zeit schlafend im Wartebereich, da der Londoner Flughafen nicht sehr interessant und zudehm auch im Free-Tax-Bereich uebertrieben teuer ist.
London Heathrow
Die 2te Maschiene nach Chennai war groesser und somit ruhiger. Gluecklicherweisse auch nur halb gefuellt, sodass wir uns ueber 3 Sitze ausdehnen konnten und ich wenigstens 2 bis 3 Stunden den Schlaf nachholen konnte der mir aufgrund meiner Erkaeltung die letzten Tage gefehlt hatte. Ansonsten war der 10 stuendige Flug ziemlich ereignisslos.
In Chennai erschlug uns beim Ausstieb erst mal eine Wand feucht warmer, tropischer Hitze. Der Chennai Airport war um halb 4 morgens teilweise menschenleer, sodass wir schnell draussen waren. Vor der Tuer erwartete uns auch schon eine Horde penetranter Rickshaw Fahrer die uns auf Schritt und Tritt verfolgten. 20 min. spaeter, nachdem wir Geld abgehoben hatten, was schwieriger war als wir dachten, da die indischen Geldautomaten anderst zu bedienen sind, sassen wir im Pre-paid Taxi zu unserm Hotel mit A/C und westlicher Toilette wo wir uns erst mal schlafen legten. Da das Hotel sehr sauber war und ich immernoch krank buchten wir es gleich fuer die naechsten 3 Tage. Gegen Abend wagten wir uns auf die Strasse vor unserem Hotel das direkt gegenueber des Hauptbahnhofs Egmore in Chennai liegt. Chennai ist wahrscheinlich eine der haesslichsten Staedte Indiens. Die Strassen sind 2 spurig - werden aber von 5 Rickshaws und 2 Motorraedern parallel befahren, die permanent hupen und jegliche Verkehrsregeln missachten. Die Buergersteige (wenn vorhanden) sind eng, dreckig, voller Loecher und meistens abgetreten, zudem dicht besidelt von Indern, Hunden und andern Tieren. Ueberall sind Muellberge und Essensstaende und es stink, daher fluechteten wir nach einer Halben Stunde wieder ins Hotel.
Strassenbild von Chennai
Spaeter trafen wir in einem nahegelegenen Internetcafe einen netten, aelteren Englaender der zufaellig im gleichen Hotel wohnte. Gleich darauf wurden wir auf der Strasse von einem Inder angesprochen, der auf der Suche nach internationalen Statisten fuer einen Film war. Da er uns anbot Hin- und Rueckfahrt zu organisieren und es sich nach Spass anhoerte liessen wir uns darauf ein.
5 Kommentare:
hey maedels wuensch euch viel spass unterwegs und dass ihr ordentlich was erlebt... ich bin hier grad voll dabei....gruesse Simon
Hi Ihr 2
Ich bin froh, dass ihr gut angekommen seid! Die ersten Berichte hören sich ja auch schon spannend an....bin ja echt mal gespannt was ihr sonst noch so erlebt. Aber bitte bitte bitte passt auf euch auf...wirklich! Verliert euch nie aus den Augen.
Ich denk an euch und wünsche euch eine unvergessliche Zeit.
Und ich hab mich echt schwarz geärgert, dass wir uns nicht mehr gesehen haben. Haben uns direkt verpasst. :(
Ganz liebe Grüße
eure Vanessa Rybka
Hallo Markus und Julia, habe heute zum erstenmal Eure Berichte und Fotos angeschaut, da habt Ihr ja schon allerhand erlebt. Und kleine Mißgeschicke gehören zum leben, daraus lernt man schließlich auch. Ich kann nur auch sagen, paßt auf Euch auf und wünsche Euch noch viele schöne Erlebnisse. Ich schau mal wieder rein.
Lieben Gruß für heute
Kristina
Hallo ihr beiden - wir versuchen mal euch auch nen Kommentar zu schicken. Wenns klappt hört ihr öfters von uns. Viel Glück und toll was ihr so erlebt. Gruß vom Vadder un Ongel
schöne Grüsse aus Halstenbek
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