Freitag, 26. September 2008

Madurai - die Tempelstadt

Nachdem wir gestern ausgeschlafen hatten, mit a/c ist das gar kein Problem, suchten wir wie immer im Gewuehle am Busbahnhof unseren Bus, welchen man jedoch nur durch Durchfragerei findet (es ist alles nur in Schriftzeichen angeschrieben). Wir fuhren geschlagene fuenf Stunden und konnten anschliessend (dem letzten Internetcafebesuch sei Dank) ohne weiteren Stress in ein gutes und sauberes a/c -Hotel einchecken (Hotel Pearl).
Anschliessend gingen wir in das erste FastFood- Restaurant gegangen, welches wir in Indien gefunden haben. Nach einer klitzekleinen Vorspeisse - Pommes - bekamen wir dann eine nette kleine "Pizza". Eher rundes belegtes Broetchen, welches allerdings ganz gut schmeckte.

Nachdem wir uns in einer Konditorei lecka Kekschen und Kuchen gekauft haben, legten wir uns im Hotelzimmer vor den Fernseher (Oceans12) und mampften. Anschliessend gings dann noch zum Abendessen aus eine Dachterrasse von welcher
wir den Blick ueber ganz Madurai hatten...

Am naechsten Tag schlieffen wir auch wieder recht lange. Nach einem Fruehstueck (wobei hiermit immer ein normales Gericht und wirklich niemals Toast oder aehnliches gemeint ist) machten wir uns mit der Autorickshaw auf zu dem Sri Meenakshi Temple. Da dieser allerdings erst nachmittags oeffnete, wurden wir von etlichen freundlichen Haendlern ueberredet doch einen Blick von ihrer Dachterrasse auf den Tempel zu geniessen - natuerlich kostenlos. Allerdings mit Fuehrung durch ihre Laeden. Wir wuerden ueberall special pice bekommen, weil wir die first customer waeren oder student price. Ihr Lieblingssatz ist: Gugge koste nix. & I'm no guide, I'm just friendly.
Nach einem kurzen Trip ueber einen Schneidermarkt, gelangten wir dann schliesslich (wie immer ohne Schuhe) in den Tempel. Was die Rituale darin sollten war uns schleierhaft, aber sehr interessant. Zum Beispiel ist in jedem Tempel ein heiliger Elefant, vor dem allerdings einige indische Kinder enorme Angst zu haben schienen. Dieses Mal gab es auch noch eine mit Samt und Gold geschmueckte Kuh. Weitere komische Rituale: Fruechte gegen die Wand werfen, Curry ueber Figuren streuen, sich mit Wachs beschmieren, sich anmalen, den Boden kuessen, Farbpulver rumschuetten, Fruchtsalat opfern und sich von einem "Guru" mit einem Palmwedel nicht gerade schlagen, aber so aehnlich, zu lassen.

Unsere Hoffnung anschliessend bei dem Schloss eine LightShow zu sehen, wurde leider enttaeuscht, da alles schon geschlossen hatte. Daher besuchten wir einen Gottesdienst in der Kathedrale von Madurai und liessen den Abend ebenfalls bei
einem Abendessen auf der Dachterrasse abklingen.

Julia

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Hi,
schade,daß keine Fotos dabei sind.
Gute Zeit weiterhin, wir gucken hier immer zu mehreren nach :) wo und was bei euch los ist.
Hier ist es sonnig, aber der Wind ist kalt. Wettermäßig versäumt ihr hier nichts.
Verwehte Grüße, Medi