Nachdem wir eine Versicherung fuer unser Van namens Fridolin (auf Jules Mist gewachsen) abgeschlossen hatten machten wir uns auf den Weg Richtung Norden. Die erste Nacht hielten wir in Lancelin (einem 800 Seelendorf mit einem sehr kleinen Allerleiladen, einem Baecker und einer Pizzaria).



Uebernachtet haben wir am Strand. Danach gings weiter ueber Cervantes (wo wir die Pinacle Wueste besuchten - siehe die gelben Bilder und findet unseren Van darauf(!) & zufaelligerweisse in diesem 600 Einwohnerkaff unseren Freund Peter vom Filmset in Indien wieder trafen) nach Kallbari (ca. 500km noerdlich von Perth). 



Da wir 2 Tage Regen hatten, haben wir unseren Van eingerichtet, in dem es sich doch relativ gut schlafen laesst.
Leider darf man hier nirgendwo wild campen - also gehen wir jeden 3. Tag auf einen Campingplatz (auch wegen der warmen Duschen).
Unser Gefaehrt macht sich bis jetzt noch ganz gut, wie lange das noch so bleiben wird ist leider schwer einzuschaetzen, also tanken wir fleissig Oel nach und hoffen dass er haelt. (Er war jetzt auch nicht ganz so teuer und zur Haelfte von Quantas bezahlt). Das Problem mit dem "nach links driften" ist schon behoben, das man nur nach Einlegen des Rueckwaertsgangs in den ersten Gang kommt stoert nicht sonderlich (nicht nur einmal taeglich Zaehneputzen), die komischen Gerausche werden ueberhoert und irgendein komisches dickfluessiges Zeug verlangsamt zumindest den uebermaessigen Oelausfluss. Also fahren wir fleissig weiter ueber menschenleere Strassen die typischerweise auch hier an der Kueste immer nur schnurgeradeaus fuehren (manchmal von daemlichen Emus und Kaengurus gekreutzt).
Da wir nicht 100 wie alle andern sondern nur 80 fahren koennen sieht man zumindest 2 bis 3 Fahrzeuge die in die selbe Richtung fahren. Wie weit wir noch gen Norden fahren ist noch nicht sicher, nur das wir auf jeden Fall bis Monkey Mia (wo allmorgendlich wilde Delphine gefuettert werden) danach gehts wahrscheinlich wieder zurueck nach Perth um den Sueden zu erkunden.
Bis dahin haben wir uns dann auch entschieden ob wir durch 600km Niemandsland fahren oder doch lieber nach Sydney fliegen wollen (wenn unser Van bis dahin ueberhaupt noch lebt).
Also fleissig die Daumen fuer uns druecken oder beten oder Geld spenden in der Hoffnung dass wir bis Sylvester in Sydney sind.