Dieser fieng ebenfalls um 5 Uhr in der Fruehe an. Unser Fahrer holte uns in dicken Jacken gehuellt ab, da wir das erste Mal in Indien unter 30 Grad hatten. Mit dem Jeep und zwei weiteren australischen Reisenden gings durch Doerfer und Teeplantagen zum Nationalpark. Anschliessend fuhren wir weiter durch eine wunderschoene Landschaft und an zwei Bueffeln vorbei zu einer Lodge, welche an einem schoenen See liegt. Dort bekamen wir ein leckeres Fruehstueck um uns fuer die darauffolgenden 8 Kilometer Trekkingstrecke zu staerken.
Diese fuehrte uns durch dichtes Geaest, kniehohen Schlamm und ueber Blutekel, welche Markus schon nach 5 Minuten am Bein kleben hatte (Wir bekamen gluecklicherweise Gamaschen und Salz in die Schuhe). Unser Guide hatte nur Flip-Flops an und nach zehn Minuten blutige Zehen.
Nachdem wir anfangs noch auf Pfaden oder von Elefanten plattgetrampelten Wegen liefen, ging's spaeter querfeldein durch den Urwald. Meistens auf der Suche nach Elefanten, die wir leider nicht fanden. Tiger gibt's hier auch, aber nur sehr selten und als unser Guide ohne Waffe losging wussten wir schon, dass wir sowieso lieber keine treffen.
Also sahen wir nur Affen, Bueffel, "giant squirrels" und so ungefaehr 300 Blutegel, die man sich alle 2 Minuten von den Schuhen zupfen musste.
Nach dem Mittagessen ging's mit dem Boot ueber den See zum Wasserfall und danach wieder zum Tee in den Garten unserer Lodge. Danach fuhren wir mit dem Jeep wieder heim, wobei unser Fahrer alle 200 Meter stehen bleib und vergeblich versuchte irgendwo doch noch ein paar Elefanten zu finden. Der Regenwald war aber auch ohne Tiere den Ausflug wert, besonderst, weil wir eine kostenlose Mitfahrgelegenheit nach Munnar gefunden haben (mit einem indischen Paerchen) und wir zum Glueck nicht mehr Bus fahren muessen.
Julia & Markus...
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