Donnerstag, 30. Oktober 2008

Mit Fridolin von Perth nach Kalbarri

Nachdem wir eine Versicherung fuer unser Van namens Fridolin (auf Jules Mist gewachsen) abgeschlossen hatten machten wir uns auf den Weg Richtung Norden. Die erste Nacht hielten wir in Lancelin (einem 800 Seelendorf mit einem sehr kleinen Allerleiladen, einem Baecker und einer Pizzaria).














Uebernachtet haben wir am Strand. Danach gings weiter ueber Cervantes (wo wir die Pinacle Wueste besuchten - siehe die gelben Bilder und findet unseren Van darauf(!) & zufaelligerweisse in diesem 600 Einwohnerkaff unseren Freund Peter vom Filmset in Indien wieder trafen) nach Kallbari (ca. 500km noerdlich von Perth).



Da wir 2 Tage Regen hatten, haben wir unseren Van eingerichtet, in dem es sich doch relativ gut schlafen laesst.



Leider darf man hier nirgendwo wild campen - also gehen wir jeden 3. Tag auf einen Campingplatz (auch wegen der warmen Duschen).



Unser Gefaehrt macht sich bis jetzt noch ganz gut, wie lange das noch so bleiben wird ist leider schwer einzuschaetzen, also tanken wir fleissig Oel nach und hoffen dass er haelt. (Er war jetzt auch nicht ganz so teuer und zur Haelfte von Quantas bezahlt). Das Problem mit dem "nach links driften" ist schon behoben, das man nur nach Einlegen des Rueckwaertsgangs in den ersten Gang kommt stoert nicht sonderlich (nicht nur einmal taeglich Zaehneputzen), die komischen Gerausche werden ueberhoert und irgendein komisches dickfluessiges Zeug verlangsamt zumindest den uebermaessigen Oelausfluss. Also fahren wir fleissig weiter ueber menschenleere Strassen die typischerweise auch hier an der Kueste immer nur schnurgeradeaus fuehren (manchmal von daemlichen Emus und Kaengurus gekreutzt).



Da wir nicht 100 wie alle andern sondern nur 80 fahren koennen sieht man zumindest 2 bis 3 Fahrzeuge die in die selbe Richtung fahren. Wie weit wir noch gen Norden fahren ist noch nicht sicher, nur das wir auf jeden Fall bis Monkey Mia (wo allmorgendlich wilde Delphine gefuettert werden) danach gehts wahrscheinlich wieder zurueck nach Perth um den Sueden zu erkunden.



Bis dahin haben wir uns dann auch entschieden ob wir durch 600km Niemandsland fahren oder doch lieber nach Sydney fliegen wollen (wenn unser Van bis dahin ueberhaupt noch lebt).



Also fleissig die Daumen fuer uns druecken oder beten oder Geld spenden in der Hoffnung dass wir bis Sylvester in Sydney sind.






5 Kommentare:

Michael Wong hat gesagt…

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Anonym hat gesagt…

Hi
Der Name ist doch der individuelle Touch, nur müßte er, dem Auto entsprechend,etwas caotischer sein. Daß die Verdauung von Friedolin etwas anfällig ist, ist schade. Aber habt ihr euch schon mal den Besuch bei einem Logopäden überlegt, so zur Lautbildung, gegen Stottern und ähnliches.....?
Liebes Grüßle aus dem verschneiten Jestetten,.............sozusagen cool.. Medi

Anonym hat gesagt…

hansjürgen
Hallo, ihr beiden, sieht ja alles ganz gut aus. Die Karre vielleicht mal kurz in einer Werkstatt ansehen
lassen, damit ihr sicher seid, ob sie weiter durchhält. Wir, anne und ich sind begeistert von den vielen
Eindrücken die ihr so vom Land bekommt. Wenn nötig kann auch eine
kleine Geldspende weiterhelfen, wenn die Gebete nicht helfen sollten.
Mit dem Auto sieht man halt viel mehr.
Grüsse hansjürgen und annemarie

Anonym hat gesagt…

Hey ihr,
also die Bilder sehen ja mal suuuperschön aus (auf Jestettisch: bös schön), zu dem Text ist mir leider keine Stellungnahme möglich, vor dem Abi lern ich nich lesen;)...
superliebe grüße aus dem wunderschönen Heidelberg mit dem nicht ganz so schönen Wetter, Karin
Ps: auch von Oma grüße=)
PPS: Ich hab inzwischen ne andre email und kann dir nich so schreiben jule....sorry=(

Anonym hat gesagt…

Hey ihr Lieben. Das ist so super was ihr da erlebt. Und die Bilder sind einfach hammer...da wird man grad neidisch. Ich hoffe euch geht es soweit gut?

Dicker Kuss von mir,
eure vanessa