







Wir verbrachten den Tag bevor wir zu unserem Segelturn aufbrechen wollten in Airlie Beach an der Lagune (da man auf Grund von toedlichen Quallen nicht ohne Stingersuit im Meer schwimmen darf gibt es hier direkt am Strand soetwas wie ein kostenloses Freibad, welches zur Abkuehlung verhilft) Airlie Beach ist ansonsten nicht sehr gross und es gibt auch nichts besonderes (ausser Hafen, Strand etc wie ueberall) zu sehen.
Am naechsten Tag brachen wir dann um 1 Uhr mittags mit dem Katamaran Kora und 20 anderen jungen Reisenden auf Richtung South Molle Island (eine der Whitsundeasinseln).
Das Wetter war zwar katastrophal angekuendigt (heftige Regenfaelle und Stuerme), allerdings weiss man, dass die Wettervorraussagenn hier nicht sonderlich genau sind und so strahlte die Sonne vom Himmel als wir aufbrachen. Diese blieb auch den ganzen ersten Tag ueber und wir legten uns zum Braeunen aufs Deck.
Als wir am spaeten Nachmittag unser Resort auf der Insel erreichten, sprangen wir sofort wieder in den dortigen Pool, da es trotz Bewoelkung extrem schwuel und heiss war. Wir durften das erste Mal auch wieder fast wie in einem richtigen Hotel leben. Zwar befanden sich unsere schoen sauberen Mehrbettzimmer etwas abseits vom Resort (wo sich auch eine Bar befand & der Laermpegel steigen durfte), aber wir durften den schoenen Pool, die Spa, die Tennismoeglichkeiten und den Golfplatz mitbenutzen. Das Restaurant und das Cafe waeren uns auch zur Verfuegung gestanden, aber diese entsprachen weniger unserem Geldbeutel.
Abends gab es dann Bueffet: Salate, Fleisch, Brote & Gemuese. Trotz einem sehr entspannten Tag waren wir (und auch die beiden anderen deutschen Paerchen in unserem Zimmer) ziemlich muede und gingen daher frueh schlafen.
Der naechste Morgen begann fuer uns schon um Sieben in der Frueh. Nach einem netten Fruehstuecksbueffet mit leckerem Ei und Speck begaben wir uns wieder an Deck unseres Katamarans und machten uns auf den Weg zum Whitheaven Beach. Leider war es heute ein wenig bewoelkt und so segelten wir zuerstmal gleich direkt in einen Regenguss rein. Wenigstens kamen ein paar groessere Wellen auf und wenn man sich ganz vorne in die beiden Ausbuchtungen des Gelaenders lehnte hatte man das Gefuehl auf einer Schiffschaukel zu sein. Der heftige Regen von oben und das warme Meerwasser von unten, welchhes uns oft bis ins Gesicht spritzte und uns total durchnaesste, liessen uns ein wenig erahnen wie es wohl wirklich auf hoher See normalerweise zugeht.
Der Regen hielt allerdings nicht allzulange an und so kamen wir wieder getrocknet und sicher an dem Whiteheaven Beach an. Der Whiteheaven Beach soll der schoenste Strand in Australien sein und einer der 10 schoensten Straende der Welt. Er besteht aus 90 Prozent Silicia Sand und ist somit wirklich weiss, reflektiert die Sonne und das Wasser ist tuerkisblau. Leider (wie man auch auf den Fotos sieht) blieb es etwas bewoelkt, und man konnte sich nur vorstellen wie der Strand trocken und bei Sonnenschein aussehen musste. Warm war es trotzdem (oben auf der Aussichtsplattform konnte man beispielsweise barfuessig gar nicht laufen, da der Boden so aufgeheizt war und man sich die Fuesse verbrannte). Von der Aussichtsplattform sieht man uebrigens, warum der Strand so beruehmt ist, denn von oben sieht er wirklich fantastisch aus.
Zurueck auf der Kora konnte man neben dem Boot im Wasser einige riesige Schildkroeten beobachten. Als naechstes segelten wir zu einem Schnorchelspot weiter. Da hier Stingersaison ist (eine Quallenart auch Seewespen genannt, die bei Kontakt mit dem Brustkorb zum Tod fuehren kann) mussten wir alle schicke Stingersuits tragen. Der Schnorchelausflug erwies sich aber leider als nicht sonderlich interessant.
Zurueck beim Resort gingen wir nach einem Sprung in dem Pool eine Runde golfen. Markus ist darin wohl um einiges begabter – Spass hat's trotzdem gemacht.
Abends begannen dann die Trinkspiele auf unserem Zimmer mit jeder Menge wiederlichem Goon (Billigwein in 4 liter Plastikbeuteln der Teile von Fisch (!) und Ei (!) enthalten kann). Wir merkten recht schnell, dass unsere Grenze um einiges gesunken ist, seid wir Deutschland verlassen haben und taumelten alle irgendwannn ins Bett.
Am naechsten Morgen war packen angesagt und nachdem wir nochmal in dem schon morgens warmen Pool geschwommen sind, fuhren wir mit der Kora zu einem Tauchspot mit schoen bunten Korallen, riesige nicht endendwollenden Fischschwaermen und Wasserschildkroeten. Auf der Rueckfahrt nach Airlie Beach trafen wir auf eine zwei Meter grosse gelbe Wasserschlange, die neben unserem Boot auf der Wasseroberflaeche sich schlaengelte. Mittags erreichten wir (nach dem Mittagessen) dann leider schon wieder Airlie Beach.
Im Anschluss an die drei Tage auf See wurde natuerlich erstmals Waesche gewaschen. Wir haben naemlich endlich einen Trick gesagt bekommen, wie man dafuer nicht jedes Mal 5-10 $ zahlen muss... Also wer als naechstes von euch auf Reisen geht sollte sich nochmal davor an uns wenden ^^