Gleich nach dem Fallschirmspringen ging's auch schon direkt in den Regenwald. Wir gingen davor noch einmal gross im Woolworth Homebrandartikel einkaufen (die billigsten Nahrungsmittel), da wir damit rechneten oben im Cape Tribulation nur teure Dorflaeden vorzufinden.
Das Cape Tribulation liegt ca. zweieinhalb Stunden mit dem Bus noerdlich von Cairns und wurde von Captain Cook so benannt, nachdem sein Schiff dort auf das Riff gelaufen ist. Der Regenwald, der sich ueber das gesamte Gebiet erstreckt, gehoert zum Weltkulturerbe und man findet (wie wir richtig vermutet haben) nur kleine Laedelchen und diverse Unterkuenfte. Es fuehrt nur eine kleine gewundene Strasse zum Cape Tribulation und wir konnten uns gluecklich schaetzen, es nach den letzten heftigen Regenfaellen (die Schlimmsten seid 20 Jahren wie ein Einheimischer behauptete) ueberhaupt zu erreichen.
Wir wurden von einem kleinen Tourbus, um halb Acht Uhr morgens abgeholt. Unsere Gruppenleiterin erzaehlte uns die gesamte Strecke bis oben Geschichten ueber die Gegend. Wir kamen allerdings erst am spaeten Nachmittag an, denn zwischendurch wurden etliche Stopps eingelegt.
Das erste Mal wurde gehalten um eine gefuehrte Regenwaldwanderung zu unternehmen und anschliessend (es ist echt tropisch heiß gewesen) in einem kleinen Fluss etwas zu baden. Dort bekamen wir auch gleich vor Augen gefuehrt, wie gross die Spinnen hier werden koennen – riesig (mind. handgross) und wiederlich!
Wenig spaeter hielten wir bei einem einheimischen Obstverkaeufer. Die alte Lady, welche den Laden fuehrte, gab uns ihr kleines Wallabybaby, das sie gerade aufzog. Fotos durften leider nicht gemacht werden, da sie Angst hatte der Blitz koennte den Kaengiaugen schaden. Wir durften den Kleinen aber alle auf den Arm nehmen und streicheln.
Als naechstes gings mit einem Boot auf Krokodilsuche.Wir fanden sogar ein, wenn auch nicht allzugrosses Kroko.
Die naechste Station war eine wunderschoen gelegene Eisdiele im Regenwald, welche Eis aus exotischen Fruechten selbstherstellte und verkaufte (schmeckte echt lecker!).
Unser Hostel sah auch ganz huebsch aus. Nettes Pool, kurze Strecke zum Strand, kleine Bar und mitten im Gruenen.
Den naechsten Morgen verbrachten wir direkt am Cape Tribulation (sprich dem aeussersten Punkt). Die Bilder sollten euch wohl genug zeigen, wie schoen es dort ist. Das einzig Beunruhigende sind wohl die Spinnen, welche es in jeglicher Groesse, Farbe und Form gibt. Auch ein wenig Bammel bekam ich als wir Krokodilsspuren am Strand fanden...
Nach den Strandwanderungen war es uns (obwohl wir schon einiges gewoehnt sind) eindeutig zu heiß geworden. Da man auf Grund von etlichen Krokodilen und gefaehrlichen Quallen nicht ins Meer gehen sollte beschlossen wir in unserem Pool eine Runde Wasserball zu spielen. Im Anschluss gingen wir auf eine exotische Fruechtefarm und bekamen viele Geschichten zu den leckeren und seltsamen Fruechtchen, durch welche wir uns durchfutterten. Am besten ist eindeutig die Soursup!
Der darauffolgende Tag war auch schon der letzte im Cape Tribulation fuer uns. Wir nutzten ihn um abermals einen (anderen) Strand aufzusuchen und anschliessen zu einem der seltenen Wasserloecher zu wanderen, in welchem man schwimmen kann ohne Angst vor Krokodilen haben zu muessen. Der Pool ist uns an diesem Tag auch leicht suspekt geworden, da wir gleich drei Schlangen drumherum schlaengeln gesehen haben und die eine uns den LSD Frosch noch bis ins Wasser gejagt hat (die meisten Froesche hier haben einen Schleim an sich, der bei Menschen dieselben Symptome ausloest wie LSD, wenn man ihn anschliessend in den Mund bekommt). Und um vier ging's dann auch schon wieder fuer uns zurueck nach Cairns.
Ps: Danke liebe Jess fuer den Adapter! Neuseeland soll die gleichen Steckdosen haben hat uns ein waschechter Kiwi erzaehlt und unsere ganzen elektronischen Geraetschaften sind endlich wieder benutzbar.
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