Nachdem wir einen Tag in Taupo verbracht haben (dort kann man ausser Angeln auf dem Taupo See nicht viel interessantes tun) fuhren wir nach Waitomo zu den beruehmten Hoehlen wo wir die Lost World Epic Tour gebucht haben (hoert sich zwar komisch an, aber die Hoehle in der das Spektakel stattfindet heisst nunmal Lost World). Los ging's dann am fruehen morgen und wir wurden erst mal wieder neu eingekleidet mit Neoprenanzuegen, Helmleuchten, Gummistiefeln und diesen Dingern, die man beim Klettern um die Hueften traegt und zu deren naeherer Benennung mein Outdoor Sportartikel Wortschatz nicht ausreicht. Danach begann die eigentliche Tour am Hoehleneingang. Der Bestand aus einer 100 Meter tiefen, ca. 5 Meter breiten und 20 Meter langen Felsspalte (dafuer auch der “im unteren Bereich” sehr unangenehm Klettergurt). Nach 2 minuetiger Einweissung durften wir uns dann die 100 Meter in die sehr zugewagsene Hoehle abseilen, was fuer mich sehr witzig war, fuer Jule sehr anstrengend, da sie anscheinend zu leicht fuer's Abseilen ist. Nachdem wir die erste halbe Stunde also an unserem Seil haengend verbracht hatten (definitiv nichts fuer Leute mit Hoehenangst) begann dann die eigentliche Hoehlentour. Nach dem Verlassen der Felsspalte kletterten wir die erste halbe Stunde noch im Trockenen durch die teilweise sehr enge Hoehle, danach begann der “nasse” Teil. Also verbrachten wir die restlichen 3 ½ Stunnden damit den unterirdischen Fluess hochzuwaten/schwimmen, unterirdische Wasserfaelle hochzuklettern, durch Felsspalten zu springen, unter Felsen durchzukriechen und unter riessigen Felsspalten langzuwandern bis zu unserem Ziel der Gluehwuermchenhoehle in der tausend Gluewurmchen die Decke besiedeln, sodass die ganze Hoehle erleuchtet ist und man sich fuehlt, als ob man direkt unter der Milchstasse liegt. Danach ging's dann durch einen anderen Ausgang wieder ans Tageslicht und ueber die Farm der Besitzer zuruck zum BBQ Dinner. Die Tour war zwar fuer unsere Verhaeltnisse viel zu teuer, aber jeden Cent wert, da man sowas wirklich nicht oft machen kann und allein das Abseilen ins nichts echt Spass gemacht hat.
Nach dem “Caving und Abseiling” Trip fuhren wir dann weiter in den Tangorian National Park um am naechsten Tag den Tangorian Crossing, Neuseelands schoensten ein Tages Hike zu laufen. Der Treck fuehrt ueber den Sattel von zwei Vulkanen, dauert ungefaehr 8 Stunden, ist ca. 20 km lang und scheint trotzdem unglaublich beliebt zu sein, sodass bestimmt 300 bis 400 Leute auf dem Weg mit uns rumwanderten. Trotz unserer beidseitiger Abneigung gegenueber dem Wander war der Ausblick und die Landschaft trotzdem die Anstrengung wert und einmal muss man wohl oder uebel wandern gehn wenn man in Neuseeland reist.
1 Kommentar:
Na, der countdown ist nur noch zweistellig =)
Hier gibt's nichts Neues: Schnee, nass, kalt......
Aber Fastnacht werdet Ihr vermissen.Wir feiern für euch mit....
Medi
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