Unser erstes Ziel waren die Pinnacles beim Coromandel Forest. Da wir leider spaet aus Auckland aufbrachen wuerden wir nicht vor Dunkelheit zurueck sein meinte die freundliche Frau vom Besucherzentrum. Gluecklicherweisse gab's oben aber eine Huette zum Uebernachten, daher stiegen wir die dreieinhalb Stunden mit ein paar Paeckchen Fertighuenchennudeln den Berg hinauf. Die Landschaft war wirklich wunderschoen, aber der Aufstieg auch sehr anstrengend, da wir praktisch nur Stufen hinauf stiegen (immerhin ca 715 Meter hoch).
Der Abstieg ging um einiges schneller. Daher konnten wir uns gleich nach dem Kauf einer blauen Luftmatratze fuer unser Auto (wir muessen schliesslich die Reperaturkosten wieder einsparen) uns auf den Weg zum Cathedral Coast Walk und an den Hot Water Beach machen. Die Cathedral Cove ist ein ziemliches grosses Loch in einem Felsen der 2 Straende miteinander verbindet und ist ganz nett anzuschauen. Der Hot Water Beach ist ein Strand 5 km weiter und eigentlich nicht gerade spektakulaer, waere da nicht das heisse Wasser, das bei Ebbe mit gut 60 - 70 Grad direkt aus dem Sand ins Meer fliesst und es ermoeglicht sich einfach ein Loch im Sand zu graben und in den selbst gebauten heissen Pool zu steigen. Leider steht der Strand mittlerweile in jedem Reisefuehrer sodass bei unserer Ankunft ungefaehr 60 Leute mit Spaten und Eimern in ihren selbst gegrabenen heissen Spas am Strand sassen was es fuer uns ziemlich schwer machte ein geeignetes Plaetzchen zu finden an dem wir unser Loch graben konnten, sodass unser Pool ein wenig zu heiss war und bei groesseren Wellen das Meerwasser reischwappte, was natuerlich zu kalt war. Naja fuer eine knappe halbe Stunde Wechselbaeder hats dann doch gereicht bevor die Flut zurueckkam und witzig wars auf jeden Fall. Danach gings weiter nach Rotorua wobei wir zwischendurch am Stand uebernachten mussten und erst am Nachmittag des naechsten Tages ankamen. In Rotorua buchten wir dann unsere weiteren Touren und so gings am Tag darauf auch schon auf den Kaituna River zum White Water Rafting. Das ganze Spektakel dauerte zwar nur eine knappe Stunde war aber dank unseres sehr unterhaltsamen Guides und dem Okere Wasserfall (das grosse Highlight der Tour) sehr spassig. Der Wasserfall ist uebrigens knapp 7 Meter hoch und somit der hoechste der Welt den man kommerziell (also mit Anfaenern wie uns) “raften” darf und unser Boot war tatsaechlich volkommen Unterwasser als wir runterkamen.
Die naechsten 2 Tage besuchten wir dann das Waimangu Volcanic Valley (Vulkanseen, heisse Quellen und Terassen) und das Wai-o-Tomo Thermal Wonderland (Gaisyre, Quellen, Schlammloecher und anderes dampfendes geothermles Zeugs) uebernachteten im Waikite Thermal Valley (mit kostenloser 40 Grad Quellwasser Spa) und fuhren den Thermal Explorer Highway (mit kostenlosen Heisswasser Fluessen und Seen, einem Wasserfall und den Aratiata Stromschnellen) bis nach Taupo (hoert sich zwar alles ziemlich komisch an ist aber wirklich sehenswert und einmalig auf der Welt).
1 Kommentar:
Markus, richte deinem Vater bitte aus, dass er nicht JEDE Stunde von eurer Weltreise reden soll....
Ich wünsche euch das Beste aber 3x die Woche nur über Weltreisen zu sprechen.. Dafür haben wir nicht genug Zeit.
MfG
=)
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