Montag, 30. März 2009

Redwoods und Shopping





Die letzten Tage waren wir in San Francisco an der Fisherman's Warft (dem Touristenviertel), in den Redwoods, am Strand und in Berkley. Zwischendurch war Julia noch ordentlich shoppen . Ich bin leer ausgegangen. Morgen frueh geht's mit Zug und Bus in den Yosemite Nationalpark fuer 4 Tage wobei uns beiden jetzt schon die Fuesse schmerzen. Leider sind wir dort in einer unbeheizten Huette (eher etwas zwischen Huette und Zelt). Mit etwas Glueck liegt im Yosemite Valley noch Schnee und es wird das erste Mal richtig kalt. Dafuer gibt es Extrawolldecken und bei der Buchung konnten wir zwischen Pauschalpreis und, jetzt kommts, der niedrigsten Nachttemperatur in Fahrenheit des Vortages in US Dollar waehlen. (Wir haben uns fuer den Pauschalpreis entschieden.) Der Laptop bleibt hier, sodass wir uns erst Ende der Woche wieder melden...

Freitag, 27. März 2009

Golden Gate Bridge, Golden Gate Park and Berkeley









Den darauffolgenden Tag gings fuer uns nach Berkeley die Uni anschauen. Diese ist riesig mit eigener Arena und vielen verschiedenen Haeusern. Von oben kann man fast denken, dass es ein Viertel der Stadt einnimmt! Danach wurden die Staende und Laeden der kleinen Studentenhaupteinkaufsstrasse abgeklappert und ein paar Chinesen ausprobiert.

Der Golden Gate Park, welchen wir gestern besuchten hat uns auch sehr gefallen. Es ist so witzig mitten in einer Grossstadt in einem waldgrossen Park zu kommen mit Palmen, Farnen, verwachsenen Baeumen, Trampelpfaden, Seeen, etc... Wir besuchten auch das Le Young Museeum, welches wirklich huebsch war. Ebenfalls ist der Botanische Garten dort untergebracht, in welchem die Eichhoernchen sehr zahm sind und einem aus der Hand fressen (ja sogar an den Beinen hochklettern um die Nuesschen zu erreichen). Ausserdem gibt es viele Schildkroeten im See.

Anschliessend ging's weiter zur Golden Gate Bridge, vor der ein sehr japanischer Soveniershop steht. Es ist schon eindrucksvoll auf dieser Bruecke in Realitaet zu stehen, welche in so vielen Filmen zu sehen ist.

Danach fuhren wir zur Fisherman's Warft, der Touristenmeile von San Francisco. Tausend Laeden stehen Seite an Seite gegenueber den Pieren die ins Meer ragen. Viele Leute draengen sich um die Strassenmaler oder sitzten in Cafes. Wir sind hier eigentlich nur hingefahren um zu dem Welcome California Centre zu gelangen und eine Tour zu buchen. Schliesslich wollen wir auch Los Angeles, die Canyons und den Yosemitie Nationalpark sehen. Allerdings bekommen wir von vielen Autovermietungen kein Geliehenes, da wir 'nur' europaeisch erwachsen sind und noch keine 21. Allerdings war die Frau dort ziemlich unwissend, unfreundlich und einfach dumm. Daher beschlossen wir die Sache im Internet alleine zu organisieren und jetzt fahren wir vom 5. April bis 19. April quer durchs Californien.

Uebrigens ist es in den letzten Tagen waermer geworden sodass man in der Sonne wirklich den Pulli ausziehen muss!

Welcome to San Francisco!




Nach einem verspaeteten Flug landeten wir spaetabends wohlbehalten auf dem amerikanischen Festland. Zu unserer Freude wurden wir von Ann und Peter schon mit ihrem sehr komfortablen BMW abgeholt.
Wir wohnen genau gegenueber San Francisco hier mit super Blick auf die Golden Gate Bridge und die Stadt. Also war unser erster Blick aus ihren Fenstern der eines Lichtermeers.
Am naechsten Tag beschlossen wir sofort Richtung San Francisco City aufzumachen. Die U-Bahn (hier Bart genannt) bringt uns nur in wenigen Minuten durch einen Tunnel unter der Bucht genau zwischen die bekannten Hochhaeuser.
Meine erste Entdeckung der Levisladen. Super billig! Also sind wir gleich mal ein paar Stunden mit Jeans und Pullisuche beschaeftigt gewesen. Hier ist es naemlich jetzt richtig kalt. 15 Grad am Tag! Das kommt einem wie ein grosser Kuehlschrank hier vor... Und ich mit einem Pulli und einer Jeans sah dort ein kleines Problem auf mich zukommen.
Wir schlenderten also durch Chinatown kamen unter anderem auf einen Platz auf dem lauter Asiaten um Pappkartons herum sassen und um ein paar Pfennige Karten spielten. Der Platz war wirklich gerappelt voll. Es gab so viel zu sehen (und ich glaube auch dass wir manchmal im Kreis herum liefen), dass wir es gar nicht vor zu den Pieren schafften bei denen die ganzen Touristen ihre Tage hier verbringen. Also gings abends mit der Cablecar zurueck zur Bartstation und wir wurden in unserer amerikanischen Familie mit leckerem Essen erwartet.

Sonntag, 22. März 2009

Oahu & Honolulu
















Wie schon geschrieben war Oahu schoen, aber wir konnte uns nicht allzu sehr begeistern, da wir inzwischen schon so viele verschiedene Landschaften gesehen haben. Wir zogen nach drei Naechten aus unserem Hostel aus und in ein schoenes Studio im Herzen von Waikiki um. Dieses haben wir ueber Craigslist gefunden (eine klasse Seite auf der man in Amerika alles verkauft – auch Ferienwohnungen - und das zu einem super Preis). Also haben wir die letzte Zeit in einem wirklich huebschen Doppelzimmer mit Kueche, Fernseher und eigenem Badezimmer gelebt. Das war sogar billiger als zwei Betten im Achtbettzimmer!

Wir liehen uns fuer eineinhalb Tage ein Auto (trotz der 21 Grenze war dies moeglich!). Die Insel hatte auch wirklich schoene Landschaften, aber es war bewoelkt weshalb die Fotos nicht so gut geworden sind. Leider gab es auch ausgerechnet an diesem Tag keine der beruehmten riesen Wellen oben am Northshore.

Wir fanden auch ein nettes Restaurant in welchem man ein super Fruehstuecksbuffet fuer $8 pro Person bekommt. Das ist echt billig, wenn man bedenkt, dass man hier fuer ein Liter Milch und stinknormale Cornflakes schon $10 im Supermarkt zahlt.

Einen Tag war Pearl Harbor angesagt, was seltsamerweise sogar eine kostenlose Sehenswuerdigkeit ist. Man kann ein Mueseeum anschauen und muss dann ca zwei Stunden warten, bis die Vorstellung anfaengt, in die man beim Eingang eingeteilt wurde. Gluecklicherweise gab es billigen Kaffe.

Die Vorstellung begann mit einem Film ueber den Angriff und anschliessend fuhren wir zu der Gedenkstaette, welche ein Gebaeude ueber dem beruehmtesten gesunkenen Schlachtschiff ist.

Das Bussystem ist auch recht guenstig, man zahlt gerade mal zwei Dollar, egal wohin man faehrt und es ist einige Stunden gueltig (man kann also vom Einkaufen auch wieder kostenlos zurueck fahren).

Natuerlich liehen wir uns auch einen Tag ein Surfbrett aus. Allerdings klappte das Tandemsurfen nicht so ganz... Daher surfte Markus alleine und das ging viel besser. Ich bin darin wohl nicht so begabt. Ausserdem schmerzen unsere Rippen seit diesem Tag. Das Wasser hier ist auch etwas kalt (25 Grad). Nach den Meerestemperaturen von 33 Grad in Fiji stellte das eindeutig eine grosse Ueberwindung dar. Aber hier scheint die Sonne und es ist sommerlich warm.

Morgen gehts dann auch weiter nach San Francisco. Freuen uns schon sehr auf die Canyons. Oahu ist echt schoen, wenn man einfach nur Touristenstrandurlaub machen moechte oder wenn man ein wenig mehr Geld als wir zur Verfuegung hat sollte man auf alle Faelle auf die Nachbarsinsel Big Island fahren, denn dort soll die Landschaft auch wirklich klasse sein mit Vulkanen und schneebedeckten Bergen.

Sonntag, 15. März 2009

Aloha Hawaii




Nachdem wir in Fiji das absolute Suedsee Paradies vor uns hatten wussten wir nicht so ganz was wir von Hawaii erwarten sollen. Tatsaechlich wurden unsere Plaene auf Big Island zu fliegen relativ schnell zunichte gemacht da wir einfach keinen Leihwagen bekommen haetten. Da Big Island mit den 2 aktivsten Vulkanen und der Moeglichkeit ueber Lavafluesse zu laufen das Highlight von Hawaii (fuer Weltreisende - anscheinend nicht fuer den USA Tourist) ist blieb uns nichts anderes uebrig als auf Oahu zu bleiben. Nachdem langen Flug kamen wir um 6 Uhr morgens an was dazu fuehrte das am Flughafen noch nicht viel los war und wir schnell durch die Kontrollen kamen. Nachdem wir die obligatorischen Fingerabdruecke abgegeben hatten traten wir aus dem Flugafen und wurden gleich von den kalten Temperaturen ueberascht. Danach gings mit dem Bus nach Honolulu. Honolulu ist wie jede andere Grossstadt also nichts besonderes. Waikiki mit seinem beruehmten Waikiki Beach ist auch eine kleine Enttaeschung. Hotelburgen und kleiner, ueberfuelter Strand, das Wasser voll mit Surfschulen und das sogar bei miesem Wetter und zur Nebensaison. Das alles kennt man zwar von den Bildern und von vielen Berichten anderer Reisender, trotzdem haetten wir irgendwie mehr erwartet. Selbst an der Strandpromenade befinden sich nur Souveniershops und kein einziges Caffee. Daher versuchen wir nachdem wir den ersten Tag mit Jetleg im Hotel und den zweiten bei schlechtem Wetter in Waikiki verbracht haben morgen aus der Stadt rauszukommen um uns andere Teile der Insel anzuschauen bzw. das richtige Hawaii. Die Tatsache das wohl 80 % der Hawaii Touristen ihren Urlaub in den Hotellen von Waikiki verbringen laesst einen wirklich fragen wie Hawaii den Ruf des Paradises bekommen hat. In Waikiki bekommt man davon nicht viel mit. Zudem ist alles, von den Lebensmitteln bis zum Benzin wirklich schweineteuer, selbst fuer die Usa, was Hawaii auch nicht zum beliebten Backpacker Ziel macht und es nicht verwunderlich ist das die meisten Leute hier 2 oder 3 Jobs haben.
Auserhalb von Honolulu hoffen wir dann doch noch das zu finden weswegen alle von Hawaii schwaermen wobei wir nach Australien, Neuseeland und Fiji
vill. auch etwas verwoehnt sind was Straende und Vulkanlandschaften angeht.



Uebrigens wurden wir gesten das erste Mal in sechs Monaten beklaut. Nachdem wir in unser 8 Bett Zimmer eigechekt hatten legten wir uns fuer eine Stunde schlaffen und ich habe meine Stange Zigaretten (15 euro aus Fiji) auf dem Tisch 2 Meter vom Bett entfernt liegen lassen und irgend so ein riessen ******** hat sie als er ausgecheckt ist einfach mitgenommen und die Quittung auf seinem Bett liegen lassen. Die Menschen von Hostel waren nicht faehig mir bis jetzt seinen Namen zu nennen, obwohl sie von jedem den Pass sehen wollen. Die 15 Euro sind zwar nicht schlimm und auf Laptop und Wertsachen passen wir immer besser auf besonders wenn wir schlafen aber die gleiche Menge an Zigaretten kosten mich hier ungefaehr 95 Dollar was im Moment so 70 Euro sein muessten. Sehr aergerlcih. Uebrigens bitte keine Kommentare von wegen “das sollte dir etwas sagen” oder “das waer eine gute Gelegenheit”... ich weiss dass ich schon laengst nicht mehr rauchen sollte.

Donnerstag, 12. März 2009

Bula!





Nach dem Tauchgang blieben uns nur noch zwei Tage auf Mana. Wir verbrachten diese ganz entspannt am Strand und immer wartend auf das naechste Bueffet. Am letzten Tag machten wir uns also auf einen kleinen Inselrundgang zu beginnen. Da uns allerdings unsere Floppen am ersten Tag wahrscheinlich von Hunden gestohlen wurden, mussten wir barfuss laufen. Auf der anderen Seite des Huegels (gleich hinter unserem Hostel) fanden wir dann ein verlassenes Strohhuettendorf mitten in einem Palmenhain. Ausserdem stiessen wir noch auf einen kleinen Tempel. Allerdings kehrten wir nach dieser Entdeckung auch schon wieder um, da erstens ueberall kleine Stachelpflanzen auf dem Boden waren, zweitens wir zerstochen wurden und drittens die Hitze zu gross war.

Unsere Hostelmama hat uns dann erzaehlt, dass dieses Dorf nur ein altes Filmset des Films 'Survival' ist und nie Menschen darin gewohnt haetten. Uebrigens wurden neben diesem Film und Castaway auch noch 2 weitere Filme und eine britische Realety Soap auf den Inseln um uns herum gedreht.


Zum Abschied wurde fuer uns abermals mit Gitarrenunterstuetzung und gesamtem Bedienstetenbesatzung gesungen. Anschliessend gings mit dem ManaFlyer zurueck zum Festland. Unterwegs hielten wir an 3 anderen Inseln an und sammelten Touris auf. Diese waren meist kleiner als Mana, allerdings wurde uns gesagt, dass sie nicht viel besser seien, wenn man einfach nur am Strand rumliegen moechte. Da auf Mana fast ein richtiges Einheimischen Dorf (sprich die Besatzung der drei Hostels und des Resorts) inklusive Schule ist, zahlt man hier am wenigsten (55FJ$ pro Person und bekommt die 4. Nacht umsonst), da man zwischen den 'Bruchbuden' der Einwohnerschaft lebt. Die anderen Inseln sind einfach kleiner, dafuer zahlt man jedoch fast schon das Doppelte.


Zurueck in Nadi suchten wir uns erst mal ein bezahlbares Hostel und Internet. Wechselten noch ein paar US Dollar um und gingen Essen. Nadi ist ein kleines, haessliches Kaff, darum sind wir heute auch schon um 1 Uhr mit dem Hostel-Shuttel zum Flughafen um uns das Taxi zu sparen. Nun sitzen wir wohl die naechsten 8 Stunden am kleinen, langweiligen und unklimatisierten Nadi Airport rum und warten auf unseren Hawaii Flug.


Uebrigens bitte wieder mehr Kommentare schreiben und zwar nicht nur unsere Familien. Auch wenn wir uns vorstellen koennen, dass zu Hause keiner lesen will, wie wir bei 35 Grad auf irgendwelchen Inseln im Sand liegen, wuerden wir uns ueber Eintraege freuen. ^^

Mittwoch, 11. März 2009

Open Water Dive Kurs




Da jeder behauptete, Fiji waere einer der besten Plaetze Tauchen zu lernen, begannen am zweiten Tags unseres Inselaufenthaltes unseren Open Water Dive Kurs.
Unsere Diveinstructorin Hana war ganz witzig. Mit 22 hatte sie schon mehrere Tausend Stunden unter Wasser verbracht, was uns etwas Vertrauen in die Sache gab.
Wir bekamen ein dickes Lehrbuch, dessen 5 Kapitel wir in den naechsten Tagen per Tests wiedergeben mussten. Dann hatten wir etliche Uebungsstunden im flachen Wasser, welche normalerweisse in Schwimmbecken gemacht werden. Dadurch wurden wir zwar mit der neuen Atemweise bekannt gemacht, allerdings waren auch viele Uebungen dabei, deren Sinn man nicht immer verstand. Ausserdem wiederholte sich alles und wurde ein wenig nervig, doch wir mussten den Trainingsplan von PADI ordnungsgemaess durcharbeiten. Am schlimmsten war das staendige “Maske fluten” und dannach wieder aufsetzen und das Meerwasser rausbekommen da einem danach fuer 10 min. die Augen brennen. Ansonsten haben wir gelernt wie man seinen Inhalator unterwasser raus und reinbekommt oder eben den des Tauchpartners, wie man Auftaucht und wann man Pausen machen muss, wie man sein Equipment zusammenbaut und was halt sonst noch so dazugehoert.
PADI hat uebrigens ganz schlau das letzte Kapitel ihres Lehrbuches praktisch als Werbeflaeche benutzt. Man musste die verschiedenen weiterbildenden Kurse kennen, ihr Motto, etc... Und das wurde auch noch im Test abgefragt! Als ob es notwendiges Tauchwissen waere.
Wir hatten also insgesamt 5 flachwasser Trainingsstunden, vier Open Water Tauchgaenge und einen zusaetzlichen als Rabatt ausgehandelten Tauchgang. Ausserdem mussten wir einen dreiviertel stuendigen schlechten Film ueber jedes Kapitel anschauen und nebenher das gesamte 250 Seiten dicke Lehrbuch lernen. Ausserdem brachte man uns die Tauchtabelle bei – damit wir nicht falls wir alleine tauchen an der Dekompressions Krankheit erkranken.
Man bekommt schon manchmal ein mulmiges Gefuehl, wenn man da so in die Tiefe abtaucht und den Druck auf den Ohren spuert. Ausserdem haben wir immer sehr darauf geachtet gleichmaessig auszuatmen beim Auftauchen, dass unsere Lungen nicht platzen. Aber ansonsten waren die Open Water Tauchgaenge echt klasse. Wir haben auch einen Hai und eine Muraene gesehen und mit den Clownsfischen geboxt, welche als einzigen Fische wirklich aggressiv auf einen zuschwimmen, wenn man ihrer Annemone zu nahe kommt.
Somit schafften wir es vier Tage lang non stop unterwegs zu sein und bestanden schlussendlich unsere Pruefung mit Bravur!
Jetzt steht weiteren Tauchgaengen wohl nichts mehr im Weg – es ist naemlich um einiges billiger mit Zertifikat zu tauchen, da man nur eine Flasche mit Equipment ausleihen muss und keinen Lehrer mehr bezahlt.
Auf alle Faelle muss noch ein Nachttauchgang und ein Wracktauchgang folgen. Costa Rica soll auch ganz schoen unter Wasser sein.

Bilder von Fiji auch im vorigen Bericht "Fiji Time"

"Fiji Time"









Es gibt zwei Begriffe, die man sofort lernt, wenn man nach Fiji kommt. Der eine ist BULA!!, was soviel hiesst wie 'hallo/willkommen' und mit dem man ueberall und von jedem begruesst wird, selbst, wenn man nur ueber die Strasse laeuft, und man merkt, wie freundlich hier alle sind, der andere ist “Fiji Time”. “Fiji Time” bezeichnet im Grossen und Ganzen die etwas eigentuemliche Zeitrechnung, der Fiji Insulaner und bedeutet fuer uns Europaeer, das alles noch mehr “laid back” ist wie in Australien und Neuseeland. Da die Fijis den Begriff lieben bekommt man ihn schon am Flughafen fuenfmal zu hoeren und wenn einem zum Beispiel ein Fahrer sagt, er holt einen um 8 Uhr ab fuegt er freundlich hinzu “at 8.....but remember Fiji Time”, was soviel heisst wie, er kommt irgendwann zwischen fuenf nach und neun.

Unser Aufenthalt in Fiji begann in Nadi. Nadi ist zwar relativ klein, besitzt aber den groessten Flughafen und ist somit Anfangspunkt aller Fiji Reisen. Nachdem wir angekommen sind wurden wir schon am Flughafen von unserem Hostel (Skylodge) abgeholt, das zwischen Airport und Stadt lag. Zu unserer Ueberaschung sah unser Hostel eher wie ein normales bzw. besseres Urlaubs-Resort aus. Die einzige Tatsache, die an ein Hostel erinnerte, war unser 8 Bett Zimmer. Doch der Pool, die Bar und das Restaurant, sowie der grosszuegige Garten und die Einangshalle glich einer Hotellanlage.

Da wir unseren Fiji Urlaub eher spontan buchten hatten wir auch keine wirkliche Vorstellug, was wir hier machen sollte - also buchten wir uns am zweiten Tag (nachdem wir das nichtsehenswerte Nadi angeschaut hatten) fuer einen 8 taegigen Inseaufenthalt in einem Hostel auf Mana, einer kleinen Insel vor der Kueste ein. Mana ist leider eine der wenigen Inseln auf denen es Hostels gibt, da sie mit rund 3 Kilometern noch eine der groessten ist, Richtung Norden werden die Inseln kleiner, der Sand weisser und die Preise sehr viel teurer, da sie mit Ferien Resorts ausgestattet sind und Fiji ist als reines Touristenland unerwartet teuer. Da Islandhopping unser Budget nicht hergab, entschieden wir unser Geld lieber sinnvoller auszugeben und bleiben fuer den Rest der Zeit auf Mana zu bleiben(hier befinden sich 2 Hostels und ein Resort), da wir fuer 8 Naechte nur 6 bezahlen und der Manager uns freudlicherweise fuer ein Doppelzimmer mit Ventilator zum Dormpreis eingebucht hat. Zudem ist drei Mal am Tag Essen inklusive und jeden Abend Programm.

Unser Hostel liegt direkt am Strand und ist eigentlich sehr simpel. Es besteht aus den Schlafraeumen, die zwischen den Haeusern der Mitarbeiter des teuren Resorts stehen und einem zu zwei Seiten offenen Essensraum am Strand mit Sandboden in dem eine Bar ist und das Essen serviert wird. Man verbringt die Zeit am Strand oder im tuerkisblauen Wasser, denn sonst gibt es auch nichts auf der Insel - so gestaltet sich unser Fijiaufenthalt als Urlaub vom Urlaub. Kein Hostel suchen, kein Essen kochen, am Strand liegen und 4 Tage Tauchen.

Das zudem bemerkenswerte an Fiji ist der Himmel. Keine Ahnung woher das kommt, aber irgendwie hat man das Gefuehl der Himmel ueber Fiji ist einfach besser. Der Sonnennuntergang ist wirklich einer der beste, den wir je gesehen haben. Alles in allem ist Fiji einfach fantastisch und es ist schwer zu glauben, dass die Inseln im Norden noch schoener sind. In unserm Hostel wurden wir mit Begruesungslied empfangen und die Besitzer geben wirklich ihr Bestes jeden Abend irgendein Programm aufzustellen, was von miesen Trinkspielen bis zu ziemlich coolen Feuershows reicht. Nur das Essen ist meistens ziemlich geschmackslos und jeden Tag nahezu identisch. Uebrigens, die einfachste Moeglichkeit einen Eindruck zu bekommen wie's hier aussieht ist sich CastAway mit Tom Hank anzuschauen, der wurde naemlich auf einer der Inseln nebenan gedreht.

Zu unserem Tauchkurs gibt's noch einen extra Eintrag.

Sonntag, 1. März 2009

letzte Tage in Auckland