Es gibt zwei Begriffe, die man sofort lernt, wenn man nach Fiji kommt. Der eine ist BULA!!, was soviel hiesst wie 'hallo/willkommen' und mit dem man ueberall und von jedem begruesst wird, selbst, wenn man nur ueber die Strasse laeuft, und man merkt, wie freundlich hier alle sind, der andere ist “Fiji Time”. “Fiji Time” bezeichnet im Grossen und Ganzen die etwas eigentuemliche Zeitrechnung, der Fiji Insulaner und bedeutet fuer uns Europaeer, das alles noch mehr “laid back” ist wie in Australien und Neuseeland. Da die Fijis den Begriff lieben bekommt man ihn schon am Flughafen fuenfmal zu hoeren und wenn einem zum Beispiel ein Fahrer sagt, er holt einen um 8 Uhr ab fuegt er freundlich hinzu “at 8.....but remember Fiji Time”, was soviel heisst wie, er kommt irgendwann zwischen fuenf nach und neun.
Unser Aufenthalt in Fiji begann in Nadi. Nadi ist zwar relativ klein, besitzt aber den groessten Flughafen und ist somit Anfangspunkt aller Fiji Reisen. Nachdem wir angekommen sind wurden wir schon am Flughafen von unserem Hostel (Skylodge) abgeholt, das zwischen Airport und Stadt lag. Zu unserer Ueberaschung sah unser Hostel eher wie ein normales bzw. besseres Urlaubs-Resort aus. Die einzige Tatsache, die an ein Hostel erinnerte, war unser 8 Bett Zimmer. Doch der Pool, die Bar und das Restaurant, sowie der grosszuegige Garten und die Einangshalle glich einer Hotellanlage.
Da wir unseren Fiji Urlaub eher spontan buchten hatten wir auch keine wirkliche Vorstellug, was wir hier machen sollte - also buchten wir uns am zweiten Tag (nachdem wir das nichtsehenswerte Nadi angeschaut hatten) fuer einen 8 taegigen Inseaufenthalt in einem Hostel auf Mana, einer kleinen Insel vor der Kueste ein. Mana ist leider eine der wenigen Inseln auf denen es Hostels gibt, da sie mit rund 3 Kilometern noch eine der groessten ist, Richtung Norden werden die Inseln kleiner, der Sand weisser und die Preise sehr viel teurer, da sie mit Ferien Resorts ausgestattet sind und Fiji ist als reines Touristenland unerwartet teuer. Da Islandhopping unser Budget nicht hergab, entschieden wir unser Geld lieber sinnvoller auszugeben und bleiben fuer den Rest der Zeit auf Mana zu bleiben(hier befinden sich 2 Hostels und ein Resort), da wir fuer 8 Naechte nur 6 bezahlen und der Manager uns freudlicherweise fuer ein Doppelzimmer mit Ventilator zum Dormpreis eingebucht hat. Zudem ist drei Mal am Tag Essen inklusive und jeden Abend Programm.
Unser Hostel liegt direkt am Strand und ist eigentlich sehr simpel. Es besteht aus den Schlafraeumen, die zwischen den Haeusern der Mitarbeiter des teuren Resorts stehen und einem zu zwei Seiten offenen Essensraum am Strand mit Sandboden in dem eine Bar ist und das Essen serviert wird. Man verbringt die Zeit am Strand oder im tuerkisblauen Wasser, denn sonst gibt es auch nichts auf der Insel - so gestaltet sich unser Fijiaufenthalt als Urlaub vom Urlaub. Kein Hostel suchen, kein Essen kochen, am Strand liegen und 4 Tage Tauchen.
Das zudem bemerkenswerte an Fiji ist der Himmel. Keine Ahnung woher das kommt, aber irgendwie hat man das Gefuehl der Himmel ueber Fiji ist einfach besser. Der Sonnennuntergang ist wirklich einer der beste, den wir je gesehen haben. Alles in allem ist Fiji einfach fantastisch und es ist schwer zu glauben, dass die Inseln im Norden noch schoener sind. In unserm Hostel wurden wir mit Begruesungslied empfangen und die Besitzer geben wirklich ihr Bestes jeden Abend irgendein Programm aufzustellen, was von miesen Trinkspielen bis zu ziemlich coolen Feuershows reicht. Nur das Essen ist meistens ziemlich geschmackslos und jeden Tag nahezu identisch. Uebrigens, die einfachste Moeglichkeit einen Eindruck zu bekommen wie's hier aussieht ist sich CastAway mit Tom Hank anzuschauen, der wurde naemlich auf einer der Inseln nebenan gedreht.
Zu unserem Tauchkurs gibt's noch einen extra Eintrag.
1 Kommentar:
Hey ihr zwei,
bin wirklich sehr beeindruckt (- wie immer -) von euren Insel-Erlebnissen und schon sehr gespannt alle Bilder von den Fidschis zu sehen.
Wünsche euch viel Spass im Aloha-State. Ma hat erzählt, dass ihr Montag weiter zieht.
Liebe Grüße,
Fred
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