








Also zuerst das Wichtigste: Nein, wir sind nicht verheiratet und ja, wir haben unser Geld noch, was wahrscheinlich die einzigen 2 Vorzuege sind, wenn man in der Hauptstadt des Entertainment noch keine 21 ist und weder gambeln noch trinken kann. Deswegen steht fuer uns auch schon fest, dass uns Las Vegas nicht zum letzten Mal gesehen hat. Langweilig war uns in den zwei Tagen trotzdem nicht, denn man denkt gar nicht wie schnell man hier den Tag und die halbe Nacht totschlagen kann.
Also angekommen sind wir gestern gegen 6 Uhr nachmittags nach 4 Stunden Fahrt durch die Wueste und dann wie aus dem Nichts tauchte endlich Las Vegas am Horizont auf. Unser Hotel liegt fast direkt am beruehmten Strip, gleich neben dem Hooters Casino (ja auch die haben hier ein Casino stehen) und hinterm MGM Grand. Dank Guter Lage haben wir auch gleich die erste Nacht damit verbracht, durch die "naeheren" Casinos zu laufen und uns die ersten kostenlosen Attraktionen und Shows anzusehen. Die meisten Casinos kennt man aus dem Fernsehen oder zumindest vom Namen, trotzdem kann man beim ersten Anblick nicht ganz glauben, was man sieht. Angefangen haben wir also im MGM Grand, was (wie alle anderen Casinos am Strip) viel groesser ist, als man sich vorstellen kann und man fragt sich staendig woher die Massen an Besuchern kommen die an den endlosen Reihen von Slotmaschienen sitzen. Schon die Lobby (auch wie bei allen andern) ist riessig. Unsere Befuerchtung, staendig als Touri aufzufallen legte sich schnell nach dem man sieht wie die restlichen Menschen hier rumlaufen (Anzuege sieht man schon, aber immer von knallbuntem Tourioutfit bis manchmal sogar Jogginghose umrahmt). Im MGM haben wir uns dann noch den Loewenkaefig angeschaut und sind dann weiter zum New York, New York, was das 'Best of Manhatten' im Kleinformat ist, inklusive Brooklin Bridge und Freiheitsstatue. Weiter ging's dann zum Bellagio, wo wir uns gleich zwei Mal die beruehmte Fontainen Show ansahen. Gegenueber liegt das Paris Las Vegas mit dem Eifelturm und Triumphbogen; eins weiter kommt das Cesars Palace (alles sehr schoen roemisch). So setzten wir unsere Tour fort und sahen uns fast alle grossen Casinos (mit zugehoeriger atemberaubender Hotellobby) von aussen und innen an.
Heute mussten wir den Rest noch nachholen, den wir gestern nicht geschafft hatten. Zudem waren wir bei allen kostenlosen "Aussen Shows" wie den Sirens of Tresure Island (aufgebaut wie ein Kurzmusical) und dem Mirage Vulkan (der stuendlich 'ausbricht' - Wasser und Feuershow). Die Ausmasse der Casinos ist unglaublich (weswegen man auch min. 2 bis 3 Stunden braucht um den Hauptteil des Strips abzulaufen und noch viel laenger, wenn man in alle reinlaeuft) und von der Architektur und der Gestaltung der Innenraeume braucht man gar nicht erst anzufangen, besonders bei den Themen Casinos. Irgendwie ist das ganze Spektakel "Las Vegas" auch ein bisschen idiotisch, wir finden's aber trotzdem super hier. So haben wir also neben den schon aufgezaehlten Casinos noch das Luxor, das Exkalibur, das Circus Circus (inklusive kostenloser Trapetznummer), das Maldalay, das Tresure Island, das Venecia (mit Gondeln auf dem See davor), das Planet Hollywood, das Bayley's, das Flamingo, das Mirage, das Wynn, das Encore, etc.... bewundert und somit den ganzen Tag mit Laufen verbracht.
Am Abend waren wir noch in Downtown Las Vegas was zwanzig Minuten mit dem Bus entfernt liegt und wo sich die aelteren Casinos befinden. Dort findet man auch die typischen Neonlichter an den kompletten Gebaudewaenden und die Fremont Experience Street, die ueber 2 Bloecke komplett ueberdachte Strasse zwischen den 4 bekantesten Casinos. An der Unterseite der riessigen Komplettueberdachung befinden sich tausende LCD Leuchten, sodass man von der Fussgangerzonen breiten Strasse einen gut 400 Meter langen und 30 Meter breiten Fernseher ueber sich hat auf dem jede Stunde eine 10 minuetige Musikshow lauft. Wahnsinn!
Es war wieder super warm hier, also vergessen wir mal den Schnee der letzten Tage. Heute Abend geht's mit dem Greyhound zurueck nach San Francisco und dann fuer einige Tage nach New York.