Unser 3 Tages Trip in den Yosemite National Park begann mit einer 2 Stuendigen Zugfahrt nach Merced, von dort aus dann mit dem Bus eine weitere gute Stunde bis ins Yosemite Valley. Im Park konnten wir dann unsere ungeheizte Tent-Cabine (Huette mit Zeltwaenden) beziehen. Dank des zusatzlichen Schlafsacks unserer momentanen Gastfamilie ueberstanden wir auch alle 3 Naechte ohne zu erfrieren. (Was auch an den 9 zusatzlichen Wolldecken lag die sich in unserem Zelt befanden). Am ersten Tag begannen wir dan mit einem kleienn Track zum Mirror Lake und schauten uns im Yosemite Valley (dem Dorf Tal des Parks) um. Da um diese Jahreszeit noch der groesste Teil des Parks wegen Schnee und Eis gesperrt ist, konnten wir auch nur im Valley wandern gehen und mussten leider auf die beruehmten Aussichtspunkte verzichten, die sich am Talrand in den Bergen befinden. Das Wetter im Tal war allerdings ueber die gesamten 3 Tage einwandfrei, sodass wir den ganzen Tag draussen verbringen konnten. Das kleine Dorf besteht hauptsaechlich aus Camps, Hotels und einem recht gut ausgestatteten, nicht ueberteuerten Laden. Zum Glueck befand sich in unserem Camp ein super Restaurant in dem es jeden Abend wirklich gutes Buffet fuer nur 12 Dollar gab, was dazu fuehrte, dass wir an 2 Abenden mit Bauchschmerzen aus dem Speisesaal liefen, weil wir zu viele Tacos und Burritos gegessen hatten.
Am zweiten Tag liefen wir rund 10km zu zwei (Verdell und Nevada) der vielen Wasserfaelle fuer die der Park bekannt ist. Die Natur war richtig genial. Wir kletterten einen engen, nassen und steilen Weg hinauf, der eigentlich wegen Fels- und Eisrutschgefahr gesperrt war. Dafuer wurden wir mit atemberaubenden Blicken auf den Wasserfall belohnt und mussten statt der 3 Kilometer nur einen halben laufen. Doch auf Grund der hohen Ausrutschgefahr und der Schneeplatten entschieden wir uns fuer einen laengeren, aber ungefaehrlicheren Rueckweg.
Am letzten Tag folgte dann der 3 stuendige Aufstieg zur Spitze des Yosemite Falls dem fuenft hoechsten Wasserfall der Welt, welcher gluecklicherweise im Fruehling am meisten Wasser besitzt und daher spektakulaerer wirkt als im Sommer (im Park ist uebrigens noch ein anderer Wasserfall, der es in die Top 10 der hoechsten Wasserfaelle geschafft hat). Zu unserer Ueberaschung war der Aufstieg gar nicht so anstrengend und oben lag sogar noch Schnee. Direkt am Wasserfall konnten wir uns allerdings nicht sonderlich lange aufhalten, da das Wasser an der Felswand zerstaubt und der Wind den gesamten Spruehregen ueber die Kante nach oben blaesst, was bei Wind und 10 Grad nicht sonderlich angenehm ist.
Ausserdem fanden wir die Aussichtsplattform auch ziemlich gefahrlich, da die Treppe dorthin gerademal 20cm breit ist... aber die Aussicht ist mehr als fantastisch. Der Aufstieg hat sich also auf jeden Fall gelohnt. Danach ging's dann wieder tausende Steintreppen talwaerts. Die Natur war sogar noch beeindruckender als das, was wir in Neuseeland und Australien gefunden haben und hat bei weitem unsere Erwartungen uebertroffen. Uebermorgen gehts dann auf unsere grosse 15 Tage "Gold Rush" Tour. Unter 21 bekommen wir nur schwer ein Auto desshalb die nicht ganz individuelle BackpackerTour im Kleinbus. Dafuer sehen wir aber in nur 15 Tagen, das Beste von Californien: San Francisco, Santa Cruz, Santa Barbara, L.A., Hollywood, Venice, San Diego, Tichuana, den Lake Havasu, den Grand Canyon, den Lake Powell, das Monument Valley, Moab, den Brice Canyon, den Arches National Park, den Reef Canyon National Park, den Zion National Park, den Colorado River und Las Vegas. Wahnsinn!
1 Kommentar:
Grüß San Diego von mir :))
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